Weight Watchers


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Wie

Die Grundidee: Gemeinsam fällt abnehmen leichter als alleine.

1963 entstand das weltbekannte Weight-Watchers-Konzept in den USA, als die Hausfrau Jean Nidetch vergeblich versuchte abzunehmen, was ihr erst gelang, als sie sich mit Freundinnen zusammentat, um gemeinsam abzunehmen.

Die Weight Watchers Gruppen wurden zu einem grossen Erfolg und breiteten sich immer weiter aus.

Seit 1970 gibt es auch in Deutschland Weight Watchers Gruppen.

Warum

Das Konzept basiert in erster Linie auf der Idee, dass eine Gruppe von Gleichgesinnten gegenseitige Unterstützung bietet, wenn man abnehmen will.

Bei den Weight-Watchers lernt man, wie man sich schlankheitsfördernd ernährt. Es gibt auch Rezepte, Bücher und inzwischen sogar Nahrungsmittel in Supermärkten, die das Weight-Watchers-Konzept berücksichtigen.

Auch Sport kommt nicht zu kurz, wobei er aber eher eine Nebenrolle spielt. Mit sportlichen Aktivitäten kann man sich zusätzliche Nahrungsaufnahme quasi "verdienen".

Gefördert wird eine eiweissreiche Ernährung mit wenig Fett und ballaststoffreichen Kohlenhydraten.

Wielange

Die Weight-Watchers-Ernährung ist als Dauer-Lebensführung gedacht.

Wieviel

Kalorien werden nicht gezählt, aber sogenannte "Points".

Der Gruppenleiter legt für den Abnehmwilligen eine Pointszahl fest, die dieser nicht überschreiten sollte.

Points berücksichtigen nicht nur den Kaloriengehalt von Speisen, sondern auch deren Gesundheitswert.

So zählt eine unbegrenzte Menge Kartoffeln zwei Points, ein einzelner Hamburger jedoch fünf Points.

Die meisten Gemüse und Salate zählen gar keine Points.

Für die Points gibt es Listen, die man sich in die Küche hängen kann.

Für Feste und besondere Gelegenheiten kann man sich Points ansparen, um auch mal ungeniert sündigen zu dürfen, ohne ein schlechtes Gewissen zu bekommen.

Mit Sport kann man sich Zusatzpoints "erarbeiten".

Dadurch ist das Weight-Watchers-Programm ziemlich flexibel.

Wert

Die abwechslungsreiche Mischkost in Kombination mit der Betreuung durch die Gruppe wird von Fachleuten als sehr positiv beurteilt.

In manchen Rezepten wird Süssstoff vorgeschlagen, was nicht so optimal ist, aber ansonsten gibt es am Weight-Watchers-Konzept kaum etwas auszusetzen.

Dass die Gruppensitzungen Geld kosten, liegt wohl in der Natur der Sache, weil ja schliesslich jemand die Räume anmieten und die Sitzungen vorbereiten muss. Im Vergleich zu vielen Diätpülverchen sind die Gruppensitzungen jedoch eher preiswert.

Wer es ohne Gruppe versuchen will, kann sich auch einfach im Buchhandel die einschlägigen Bücher kaufen und es im Alleingang versuchen. Allerdings ist das dann nur das halbe Weight-Watchers-Konzept, das ja gerade auf der Gruppenwirkung basiert.

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